„Erste Effekte sind sichtbar“
Der Pharmakonzern Bayer hat Anfang 2024 die komplette Organisation umgestellt und die Hälfte der Hierarchieebenen abgeschafft. Das neue Führungsmodell betrifft auch die Arbeitsweise der Kommunikation – und erfordert viel Erklärarbeit. Fast zwei Jahre nach dem ersten prmagazin-Interview zum Thema im Dezember 2024 zieht Kommunikationschef Michael Preuss jetzt eine Zwischenbilanz.
Fair bezahlt?
Deutschland hat die Umsetzungsfrist für die EU-Entgelttransparenzrichtlinie verpasst. Doch der Grundsatz gleichen Entgelts für Frauen und Männer bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit gilt bereits heute. Welche Regeln Unternehmen beachten müssen, welche zusätzlichen Pflichten das deutsche Umsetzungsgesetz bringen wird und was Führungskräfte jetzt tun sollten, erläutert Arbeitsrechtler André Kasten von Abeln Rechtsanwälte.
Reichweite kauft keine Haltung
Gesellschaftliche Haltung ist für Unternehmen zum Reputationsfaktor geworden. Doch wer besonders laut kommuniziert, wirkt noch lange nicht besonders glaubwürdig. Eine Unicepta-Analyse zeigt, was erfolgreiche Haltungskommunikation ausmacht.
Kommunikation im Rathaus
Eine Bestandsaufnahme zum Thema kommunale Kommunikation von Swaran Sandhu, Professor für Unternehmenskommunikation an der Hochschule der Medien Stuttgart, und Sven Matis, Pressestellenleiter der Landeshauptstadt Stuttgart.
Rechtssicher durch den Umbau
Zusammenlegung, Zentralisierung, neue Tools – in strategische Entscheidungen müssen Betriebsrat oder Sprecherausschuss grundsätzlich nicht einbezogen werden. In die Umsetzung hingegen oft schon. Arbeitsrechtler André Kasten von der Berliner Kanzlei Abeln Rechtsanwälte erläutert, wann Beteiligungsrechte greifen und welche Fallstricke drohen.
Vertrauen durch Beteiligung
Jeffrey Wimmer von der Universität Augsburg analysiert, wie Bürgerparlamente Vertrauen in den Journalismus stärken können.
Was ist Leistung wert?
Künstliche Intelligenz verändert, wofür Kunden Agenturen bezahlen: weniger für Fleißarbeit, mehr für Urteilskraft, Kontextwissen, Dateninterpretation und Verantwortung. Das klassische Stundenhonorar gerät damit unter Druck. Wie sich Agenturleistungen beschreiben, kalkulieren und verkaufen lassen.
Plötzlich im Rampenlicht
Der Dax-Aufstieg im September 2025 rückte die GEA Group auf einen Schlag in den Medienfokus. Jill Meiburg hatte den Tag von langer Hand vorbereitet. Sie erklärt, was sich für sie und ihr Team geändert hat – und worauf ein B2B-Unternehmen wie der Maschinenbauer verzichten kann.
Jeanne D’Arc der Commerzbank
UniCredit hat ihr Werben um die Commerzbank von Beginn an mit einer offensiven Erzählung verbunden. Im Ringen beider Seiten um die Deutungshoheit und die Zustimmung der Aktionäre griffen die Italiener das Management und die Strategie der Frankfurter ungewöhnlich scharf an. Der Übernahmekampf mutierte zum Duell zwischen den CEOs Andrea Orcel und Bettina Orlopp.
IR strategisch positionieren
Sandra Binder-Tietz und Christian P. Hoffmann analysieren in der Rubrik "Theorie & Praxis", wie Investor Relations gegenüber dem Vorstand Einfluss gewinnt und warum operative Exzellenz allein dafür nicht reicht.
Bewegliche Ziele
Strategiewechsel, Budgetkürzung, Reorganisation – Zielvereinbarungen können rasch entwertet werden. Für Führungskräfte ist dann entscheidend, ob die vereinbarten Ziele noch erreichbar sind und notwendige Anpassungen rechtzeitig verhandelt und dokumentiert werden. Arbeitsrechtler André Kasten von der Kanzlei Abeln Rechtsanwälte erläutert Fallstricke und Lösungen.
Wenn Arbeit krank macht
Überstunden, Dauererreichbarkeit, Erschöpfung: Wer Arbeit organisiert, trägt Verantwortung – auch für psychische Belastungen im Team. Führungskräfte müssen genauer hinsehen, warnt Arbeitsrechtler André Kasten von der Berliner Kanzlei Abeln Rechtsanwälte.
Kein Standardrezept
Frank Brettschneider, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim, analysiert auf den „Gelben Seiten“ die Kommunikation im baden-württembergischen Landtagswahlkampf 2026.
Erweiterte Aufgaben
Warum Unternehmenskommunikation stärker als Orientierungsfunktion für Managemententscheidungen verstanden werden muss, erklärt Christof Ehrhart, Chief Communications Officer von Bosch und Vorstandsvorsitzender der Günter-Thiele-Stiftung, auf den "Gelben Seiten".
„Der Cowboy von heute raucht nicht“
Torsten Albig, einst SPD-Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, argumentiert heute für rauchfreie Tabakerzeugnisse. Im Interview spricht der Cheflobbyist von Philip Morris über den Strategiewechsel des Unternehmens – und die Frage, warum Regulierung oft an der Wirklichkeit scheitert.
Abgang mit Nebenwirkungen
Trennungen auf Führungsebene sind selten bloße Formalien. Meist geht es zugleich um Vergütung, Reputation, Verhandlungsspielräume – und erhebliche rechtliche Risiken. Kündigung oder Aufhebungsvertrag: Die Optionen sind bekannt, ihre praktischen Folgen werden jedoch oft unterschätzt, erklärt André Kasten, Fachanwalt für Arbeitsrecht bei der Kanzlei Abeln Rechtsanwälte.
Mensch, KI!
Wie realistisch sind Fantasien, die man landauf, landab über PR-Agenten liest? Lassen sich Kommunikationsabteilungen und Agenturen automatisieren? Teilweise ja. Aber übrig bleibt nicht weniger Arbeit, sondern eine andere: Entscheidung, Einordnung und Verantwortung.
Akzeptanz bleibt zentral
Auf den „Gelben Seiten“ skizzieren Dr. Kjell Bettgenhäuser und Daniel Becker von Guidehouse Germany eine Kommunikationsstrategie für die Gebäudeenergiewende.
Wie war die …
In einer zunehmend VUCA-geprägten Welt ist es wichtig, auch mal innezuhalten. Die perfekte Zeit dafür ist für viele Manager „zwischen den Jahren“ bis Anfang Januar. Ob mit Buch daheim oder auf der Skipiste: Zehn Kommunikationsprofis erzählen, wo und wie sie den Jahreswechsel verbracht haben – und welche Rolle bewusste Auszeit für sie als Führungskraft spielt.
Strategische Führungsaufgabe
Auf den "Gelben Seiten" stellen Ansgar Zerfaß und Caroline Siegel von der Universität Leipzig zentrale Ergebnisse des neuen European Communication Monitor vor. Im Fokus: Talentmanagement in Kommunikationsabteilungen.
