Michelle Wloka, Sünje Clausen und Prof. Stefan Stieglitz* analysieren auf den „Gelben Seiten“ das Potenzial synthetischer Medien und welche neuen Möglichkeiten sich daraus für die Influencer-Kommunikation von Unternehmen ergeben.
Dank neuer Tools und Open-Source-Software ist es heute einer breiten Masse möglich, synthetische Medien zu erstellen, ohne das umfassende technische Kenntnisse benötigt werden. Synthetische Medien werden meist eng mit generativer Künstlicher Intelligenz (KI) in Verbindung gebracht und von Computern teilweise oder vollständig erstellt, darunter virtuelle Charaktere, Texte, Bilder, Videos und Audiodateien sowie Deepfake-Inhalte und virtueller Content in VR-und AR-Umgebungen. Einige der auf diese Weise erzeugten virtuellen Charaktere haben bereits Millionen von Followern in sozialen Medien gewonnen. Diese Entwicklung eröffnet nicht nur neue Möglichkeiten für die Influencer-Kommunikation, sondern verändert maßgeblich, wie die Unternehmenskommunikation künftig Inhalte erstellen und verbreiten wird.
Auf den „Gelben Seiten“ stellen Michelle Wloka, Sünje Clausen und Stefan Stieglitz im März 2024 ein Forschungsprojekt der Universität Potsdam vor, in dessen Rahmen sie das Potenzial synthetischer Medien in der Unternehmenskommunikation analysiert haben. Zusammen mit Studierenden der Universität Duisburg-Essen und dem Gesundheitsunternehmen Sanofi wurde „Sam“ entwickelt – ein virtueller Charakter, der auf dem Instagram-Kanal von Sanofi Deutschland Einblicke in die Digitalisierung der Gesundheitsbranche gab.
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* Michelle Wloka ist Leiterin des Bereichs Wissenschaftsnetzwerk & Wissenstransfer der Akademischen Gesellschaft für Unternehmensführung & Kommunikation.
Sünje Clausen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Digitale Transformation der Universität Potsdam.
Stefan Stieglitz ist Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Digitale Transformation an der Universität Potsdam.

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