Keine Kreuzfahrt mit Landgang

Wer heute Karriere in der Kommunikation machen will, braucht Auslandserfahrung. sollten PR-Profis im Ausland Station machen? Und wie wird der Aufenthalt zum Erfolg? Das prmagazin hat Personalberater und ehemalige Expats gefragt.

(Dieses Bild wurde mit KI generiert. Illustration: prmagazin/DALL·E)


Kommunikationsprofis klare Karrieretipps zu geben, ist eigentlich ein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen. Zu divers ist die Branche, zu wenig institutionalisiert der Beruf, zu unterschiedlich die Einstiege und weiteren Karrierewege. Allerdings hat eine prmagazin-Recherche im Frühjahr gezeigt: Es gibt durchaus Muster – also bestimmte Qualifikationen, die PR-Profis auf dem Weg nach ganz oben helfen („Es kann nur 40 geben“ in prmagazin 04/2024).

Einer dieser Karriere-Booster ist Auslandserfahrung. Insbesondere wenn es um Führungspositionen geht, wünschen sich die Arbeitgeber, dass Anwärter eine Zeitlang außerhalb der eigenen Heimat gearbeitet oder wenigstens im Ausland studiert haben. „Danach fragen eigentlich alle Unternehmen, wenn sie ihre Positionen neu besetzen“, sagt Christian Löcker von der GK Unternehmens- und Personalberatung.

Schließlich kann man im Ausland weit mehr lernen als eine neue Sprache – und auch mehr als das, was sich hinter dem Schlagwort „interkulturelle Kommunikation“ verbirgt. Für einen gewissen Zeitraum in eine fremde Kultur einzutauchen, sich unter anderen Bedingungen und in einer anderen Sprache bewähren zu müssen, verändert berufliche und persönliche Skills viel grundlegender: „Wem gelungen ist, sich im Ausland zu beweisen, hat sehr viel über sich selbst gelernt, die eigene Rolle noch einmal hinterfragt, Gewissheiten infrage gestellt und durch die neue Aufgabe an Resilienz gewonnen“, sagt Löcker. Qualifikationen, die für jede Aufgabe, besonders aber für Führungsrollen, wichtig sind.

Aber wie geht man die Sache am besten an? An welchem Punkt der Karriere sollten Kommunikatoren ins Ausland gehen? Von welchen Erfahrungen können sie später profitieren? Welche Stolpersteine liegen herum? […]


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Dieser Beitrag ist ein Auszug aus der prmagazin-Printausgabe September 2024.