Neue US-Zölle könnten die Weltwirtschaft torpedieren, ihre Ordnung und das Win-win-Denken zerstören. Wie berichten die globalen Medien über die Entwicklung? Das hat Christian Feucht von Brandwatch/Cision Insights für das prmagazin analysiert.

Die US-Zölle haben die Weltwirtschaft spürbar verändert – und werden das weiter tun. Vor allem verschärfen sie den Wettbewerb zwischen den Weltregionen. Betroffen sind in erster Linie international tätige Unternehmen – darunter auch exportierende Firmen in den USA.
Wie schreiben die globalen Medien über den drohenden Handelskrieg? Brandwatch und Cision haben für das prmagazin die globale Berichterstattung über US-Zölle analysiert. Ausgewertet wurden Beiträge in traditionellen Medien (Print, Online, TV) und Social Media (WeChat, Weibo, Facebook, X, Instagram, TikTok, LinkedIn).

Seit Trumps Amtsantritt hat die globale Berichterstattung über US-Zölle um 24 Prozent zugenommen. Besonders intensiv wird das Thema in den USA diskutiert – auf das Land entfallen 54 Prozent aller Beiträge. Dahinter folgen Großbritannien (13 Prozent), Deutschland und Indien (je 8 Prozent) sowie China (7 Prozent).
Die höchste mediale Aufmerksamkeit erreichte das Thema am 19. Februar 2025, als die USA ankündigten, Zölle von 25 Prozent auf Importe von Autos, Halbleitern und Pharmazeutika zu erheben. […]

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Dieser Beitrag ist ein Auszug aus der prmagazin-Printausgabe März 2025.
