Wie war die Winterpause?

In einer zunehmend VUCA-geprägten Welt ist es wichtig, auch mal innezuhalten. Die perfekte Zeit dafür ist für viele Manager „zwischen den Jahren“ bis Anfang Januar. Ob mit Buch daheim oder auf der Skipiste: Zehn Kommunikationsprofis erzählen, wo und wie sie den Jahreswechsel verbracht haben – und welche Rolle bewusste Auszeit für sie als Führungskraft spielt.

(Illustration: prmagazin/DALL·E. Dieses Bild wurde mit KI generiert)

„Ganz natürlich“

Philipp Encz
Bereichsvorstand/Head of Group Communications Commerzbank

Wie in der Achterbahn: der abrupte Halt. Von 100 auf null. So fühlt sich das Ankommen in den Schweizer Bergen vor Weihnachten an. Normalerweise. Diesmal nicht. Doch der Reihe nach. Im Juni stieß ich zur CoBa. Seitdem: eine Achterbahnfahrt. Und ich liebe Roller Coaster. Nach dem „kurzweiligen“ Sommer ging es Knall auf Fall. Der Bund: will seinen CoBa-Anteil veräußern. Die Woche drauf: Rückzug des CEO. Im selben Atemzug mit unserer Ad-hoc-Meldung vermeldet auch die Finanzagentur: Verkauf gestartet. Der nächste Morgen: Wir hatten einen neuen, ambitionierten Großaktionär. Mille grazie. Danach: neue CEO. StrategieUpgrade. Neuer CFO. The fun never stops.

Von 100 auf null – und dank vierbeiniger Mitbewohner direkt zurück auf 80: Philipp Encz macht Familienurlaub in den Schweizer Bergen.

Die Oase in den Bergen: eine gemütliche Ferienwohnung, draußen Schnee, drinnen herrliche Betten. Natürlich mit unseren zwei Teenager-Töchtern, natürlich mit meinen Schwiegereltern, natürlich mit unserem Hund (zehnjährige Labradordame), natürlich mit dem neuen Labradorwelpen und natürlich mit dem altersschwachen Jagdhund („Eros“) meines Schwagers (der in seiner FeWo keinen Hund halten durfte). Das kann man hohe soziale Dichte nennen. Windeln für Eros? Natürlich. 80 Anti-Flatulationstropfen für ihn? Natürlich zu jeder Mahlzeit.

Zum Glück von Null auf 80. Morgens raus, tagsüber raus, abends raus, spätabends noch mal raus. Auch bei minus 20 Grad? Ja, immer mit allen. Natürlich. Skifahren? Klappte nur recht selten. Urlaub vom Urlaub? Nötig, aber nicht machbar. Dennoch: Wohl noch nie fühlte sich die Arbeit nach dem Urlaub so entspannt an. Das war natürlich herrlich. PS: Danke, Judith!

Neun weitere Kommunikationsprofis erzählen im prmagazin von ihrer letzten Winterpause:
Iris Heilmann (Palmer Hargreaves)
Alf Frommer (ressourcenmangel)
Anke Schmidt (Beiersdorf),
Ilan Schäfer (Weber Shandwick Deutschland)
Lynette Jackson (Siemens, bis Februar 2025 )
Wigan Salazar (MSL), Boris Barth (Fink & Fuchs)
Robin Zimmermann (Siemens Energy)
Matthias Wesselmann (Ketchum Germany).


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Dieser Beitrag ist ein Auszug aus der prmagazin-Printausgabe März 2025.

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