Politik, Panzer, Playstation

Die gamescom ist längst mehr als eine Bühne für neue Computerspiele und die Kommunikation von Gaming-Marken. Das zeigt eine Analyse von Cision und Brandwatch für das prmagazin. Auch branchenfremde Unternehmen, politische Botschaften und gesellschaftliche Kontroversen prägen den Diskurs rund um die Messe.

Ein einfaches, schwarzes Spielcontroller-Symbol auf weißem Hintergrund.
(Illustration: OpenAI/prmagazin)

Die Diskussion über die gamescom wird – wenig überraschend – vor allem von Gaming-Marken bestimmt. Nintendo kommt auf einen Share of Voice von 25,7 Prozent, Xbox auf 25,6 Prozent, PlayStation auf 19,6 Prozent. Zusammen vereinen die drei rund 71 Prozent der untersuchten Diskussionen auf sich. Für die Analyse hat Brandwatch Consumer Research deutschsprachige Beiträge aus Social Media, Online-Foren und klassischen Medien im Zeitraum vom 1. Juni bis zum 4. September 2026 untersucht, die sowohl die gamescom als auch ausgewählte Marken, Unternehmen oder Institutionen erwähnen. Neben den Gaming-Größen tauchen auch branchenfremde Akteure auf, darunter Mercedes-Benz, Samsung, die Bundeswehr, die Polizei und Rheinmetall. Die Kommunikation zur gamescom reicht damit weit über die Gaming-Branche hinaus.

Gaming als Markenraum

Mercedes-Benz verbindet seinen Auftritt mit Aktionen rund um die Computerspiele Fortnite und Gran Turismo. Ein reichweitenstarker Artikel im deutschsprachigen PlayStation-Blog erläutert die Verbindung der Marke zu Gran Turismo. Ikea nutzt die gamescom als Bühne für die Vorstellung einer gemeinsamen Gaming-Kollektion mit Xbox. Dabei setzt der Möbelhändler nicht nur auf eigene Kanäle, sondern bezieht Xbox und deren Community ein. Bemerkenswert ist das Beispiel Nongshim: Der koreanische Nudelsuppenhersteller und Partner der E-Sport-Liga Prime League sorgt mit seinem Messeauftritt vor allem in Social Media und auf Plattformen wie Reddit für Aufmerksamkeit. […]

Neben den großen Games-Marken sorgten während der Computerspielemesse auch branchenfremde Unternehmen und politische Akteure für Aufmerksamkeit, allen voran Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Cover des PR-Magazins, Ausgabe September 2026, mit dem Titelbild eines Mannes in Anzug und Brille, umgeben von Natur. Enthält Artikel über Jens-Oliver Voß und die Kommunikation in der Branche.


Weiterlesen? Den vollständigen Beitrag finden sie exklusiv in der
prmagazin-Printausgabe September 2026.

Möchten Sie ein Jahres- oder Probeabo abschließen oder ein Einzelheft bestellen? Hier geht’s zum prmagazin-Shop.