In der Berichterstattung über ESG und Nachhaltigkeit haben sich die Themenschwerpunkte verschoben. Welche Rolle spielen NGOs dabei, und was bedeutet das für Unternehmen? Das hat Brandwatch Insights für das prmagazin analysiert.

Proteste für mehr Klimaschutz und gesellschaftspolitische Verantwortung haben die mediale Agenda in den vergangenen Jahren geprägt. Dadurch werden Unternehmen stärker in die Pflicht genommen, sich zu positionieren und ihre Haltung transparent und klar zu kommunizieren. Besonders viel Berichterstattung riefen die Debatte über das Klimaschutzgesetz, neue Hitzerekorde 2023 und die wiederkehrenden Klimaproteste hervor. Im sozialen Themenspektrum von ESG wurden die Proteste von Black Lives Matter im Jahr 2020 in besonders vielen Artikeln angesprochen.
Im Bereich Governance, Unternehmensführung und Politik prägten geo- und gesellschaftspolitische Themen den medialen Diskurs. Non-Governmental Organisations (NGOs) und Umweltbewegungen setzen sich für das Gemeinwohl, für soziale Belange und den Schutz von Umwelt und Klima ein. Aufgrund ähnlicher Interessen sind in diesem Kontext auch aktivistische Gruppierungen relevant. Greenpeace, Amnesty International, Oxfam, WWF, die Deutsche Umwelthilfe, attac und viele mehr setzen bewusstseinsbildende und aufmerksamkeitserregende Aktionen um. Dazu benötigen die Organisationen mediale Reichweite.
Umweltthemen: sinkende Medienpräsenz, aber weiter im Fokus
Im Jahr 2023 wurden NGOs in mehr als fünf Millionen Beiträgen in Online- und sozialen Medien erwähnt. Berücksichtigt sind dabei auch aktuelle Umwelt- und Klimabewegungen wie die Letzte Generation oder Fridays for Future. Das Volumen der Berichterstattung hat sich von 2021 bis 2023 mehr als verdoppelt. Am häufigsten wurden Unternehmen genannt, die über Aktivitäten von foodwatch berichteten. […]

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Dieser Beitrag ist ein Auszug aus der prmagazin-Printausgabe September 2024.
