Davos 2024: KI im Fokus


Das World Economic Forum (WEF) erzielte in diesem Jahr welt weit als im Vorjahr. Woran das liegt und welche Themen die Berichterstattung dominierten, analysiert Boris Mayer, Director Marketing bei Cision Insights, für das prmagazin.

Die Medienreichweite des World Economic Forum (WEF) sank im Jahr 2024 erheblich. Bemerkenswerte 62 Prozent beträgt der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings reden wir immer noch von einer Reichweite von etwa 3,2 Milliarden – nach 8,4 Milliarden im Jahr 2023. Allein die Zahl der Nutzer, die den Social-Media- Kanälen des Weltwirtschaftsforums folgen, beeindrucken: Auf Facebook sind es 8,9 Millionen, auf X 4,4 Millionen, auf YouTube 0,9 Millionen, auf Instagram 4,8 Millionen und auf LinkedIn 4,9 Millionen. Personen und Themen, die mit Bezug zum WEF genannt werden, können folglich mit einer hohen Sichtbarkeit rechnen.

Im schweizerischen Davos stand vom 15. bis zum 19. Januar 2024 vor allem die Künstliche Intelligenz (KI) im Fokus. Auf das Thema entfielen 25 Prozent der medialen Reichweite. Im vergangenen Jahr ergab sich die hohe Reichweite dagegen vor allem aus den multiplen Krisen und einer deutlichen Kritik am WEF: Man solle nicht reden, sondern handeln, so die Forderung. Die extrem hohe Reichweite im Jahr 2023 hatte also eher negative Tonalität und lässt sich somit als Ausreißer werten. Zum Vergleich: 2022 betrug die Reichweite 2,4 Milliarden und 2020 4,4 Milliarden. Das heißt, in diesem Jahr sind wir wieder auf einem durchschnittlichen Niveau.

Berichterstattung rund um Davos: Die meiste Aufmerksamkeit bekamen das Thema KI, die Tech-Branche und Speaker aus der Politik.

Die jährliche Analyse von Cision Insights wertet die Reichweite der weltweiten Medienberichterstattung aus, in der das WEF erwähnt wird, einschließlich Posts in Social Media. Dabei ist zu beachten, dass Medien in bevölkerungsstarken Ländern die Ergebnisse natürlich stärker beeinflussen als die von Luxemburg oder anderen Kleinstaaten. Wie bereits erwähnt, wurde KI als Einzelthema besonders häufig in den Medien genannt. […]


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Dieser Beitrag ist ein Auszug aus der prmagazin-Printausgabe März 2024.