Durch jedes Update eines Large Language Model (LLM) kann sich ändern, wie Zielgruppen Informationen über Marken finden, vergleichen und weiterverbreiten. Was bedeutet das für Public Relations? Cision Brandwatch hat das am Beispiel ChatGPT analysiert.

OpenAI hat im März 2026 zwei neue Modelle von ChatGPT eingeführt – und das neueste, ChatGPT 5.4, verhält sich in einem entscheidenden Bereich anders als alle bisherigen Versionen und auch als andere Large Language Models. Da die LLM-Nutzung rasant zunimmt, ist es für Kommunikationsprofis essenziell, diese Verhaltensänderung zu verstehen – gerade weil ChatGPT der mit Abstand meistgenutzte LLM-Chatbot ist.
ChatGPT 5.3 ist derzeit das Hauptmodell für Nutzer mit kostenlosem Account und bleibt auch für Plus-Nutzer bei einfachen Fragen die Standardversion. ChatGPT 5.4 wurde am 5. März 2026 gelauncht und ist für Plus- und Pro-Nutzer verfügbar, wenn sie den „Thinking Mode“ wählen beziehungsweise komplexere Fragen stellen. Noch fehlen umfassende Studien zur Performance dieser beiden neuen Modelle. Wir haben deshalb die Dokumentation von OpenAI analysiert und eigene Tests durchgeführt, um Verhaltensänderungen zu beobachten.

Wichtigste Erkenntnis: Beide Modelle scheinen verändert zu haben, wie sie ihr Basiswissen durch Internetrecherche ergänzen. In unseren Tests war GPT 5.4 deutlich eher als frühere ChatGPT-Versionen geneigt, bei Suchanfragen gezielt bestimmte Domains anzusteuern – darunter auch unternehmenseigene Websites. […]

Weiterlesen? Den vollständigen Beitrag lesen sie exklusiv in der prmagazin-Printausgabe April 2026.
Möchten Sie ein Jahres- oder Probeabo abschließen oder ein Einzelheft bestellen? Hier geht’s zum prmagazin-Shop.
