Wie positionieren sich Unternehmen und ihre CEOs in den Medien zur Bundestagswahl 2025? Welche Reaktionen lösen ihre Aussagen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern aus? Brandwatch Insights hat diese Fragen für das prmagazin untersucht.

In wenigen Wochen wählt Deutschland einen neuen Bundestag. Die künftige Politik wird auch Unternehmen stark beeinflussen. Deshalb können und wollen sich CEOs nicht aus dem Wahlkampf heraushalten – oder doch?
Brandwatch Insights analysierte für das prmagazin rund 480 Millionen in deutscher Sprache verfasste Beiträge, die zwischen Oktober und Dezember 2024 in traditionellen und sozialen Medien veröffentlicht wurden. Die traditionellen Medien (Online und Print) berichteten über die Bundestagswahl 2025 in 400.000 Artikeln – die mehr als 1,4 Milliarden Kontakte zum Thema generierten.
Wenn, dann oho!
Kaum ein Unternehmen bezieht in den Artikeln explizit Stellung zur Wahl oder zu bestimmten Parteien. In 20 Prozent der analysierten Beiträge (etwa 80.000 Artikel) tauchen allerdings Namen großer deutscher oder internationaler Unternehmen auf. CEOs von Dax-Konzernen werden in rund 1.000 Artikeln erwähnt – das entspricht nur 0,25 Prozent des Gesamtvolumens. Dennoch erzielten diese Artikel 2 Prozent der Reichweite.
Die Analyse zeigt: Politische Aussagen von Unternehmen lösen fast immer eine starke Resonanz in traditionellen und sozialen Medien aus. Auf jeden Beitrag in traditionellen Medien kommen zwei öffentliche Social-Media-Posts, insgesamt also 800.000 Posts, mit einer Reichweite von rund 2,5 Milliarden. 40 Prozent dieser Posts stammen von Journalisten oder Online-News-Accounts. „Automatisierte“ oder „Bot“-Posts waren während des Analysezeitraums kaum relevant.
Unternehmen äußern sich vor allem zu gesellschaftspolitischen Themen. […]

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Dieser Beitrag ist ein Auszug aus der prmagazin-Printausgabe Dezember 2024 | Januar 2025.
