Rente toppt im Chat

Alles wird teurer und die Weltlage zunehmend instabiler. Wie gehen die Verbraucher in Bezug auf ihre Finanzen mit dieser Entwicklung um, und was bedeutet das für Unternehmen? Das hat Brandwatch/Cision für das prmagazin analysiert.

(Bild: OpenAI/prmagazin)

Für viele Verbraucher waren die vergangenen Jahre finanziell herausfordernd. Die hohe Inflation hat die Lebenshaltungskosten spürbar steigen lassen. Brandwatch Consumer Research widmet sich dieser Problematik in dem neuen Report „Ausgaben, Sparen, Versicherungen, Altersvorsorge: Trends der Verbraucherfinanzierung für 2025“.

Dafür analysierten die Experten Millionen von Online-Gesprächen rund um das Thema Finanzen – geführt zwischen dem 1. Februar 2024 und dem 1. Februar 2025 auf Social Media, Blogs, Foren und Bewertungsseiten. Die Ergebnisse bergen wertvolle Erkenntnisse für die Kommunikation von Finanzdienstleistern, Versicherern und weiteren Unternehmen.

Altersvorsorge ist das am meisten diskutierte Thema in OnlineGesprächen rund um Finanzen – und wird überwiegend negativ erwähnt.

Das Leben kostet mehr – und jetzt?

Im Untersuchungszeitraum gab es rund 24,3 Millionen Erwähnungen zu den Lebenshaltungskosten – ein Anstieg um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diskutiert wurden insbesondere die Entwicklung von Gehältern und Kaufkraft, die Wohnsituation sowie die gestiegenen Ausgaben für Strom, Lebensmittel, Gas, Versicherungen, Miete und Reisen und deren Auswirkungen auf die Lebensverhältnisse.

Am häufigsten sprachen die Verbraucher über Lebensmittelpreise, die fast 665.000-mal erwähnt wurden – rund 23 Prozent häufiger als im Vorjahr. Mit den steigenden Preisen wächst die Anspruchshaltung: Die Konsumenten erwarten vor allem in Restaurants ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis oder kochen gleich zu Hause (90.300 Erwähnungen).

Auch über steigende Mieten und Benzinpreise wurde viel diskutiert, oft begleitet von dem Gefühl, die Kontrolle über das eigene Leben zu verlieren, weil diese unvermeidbaren Basisausgaben die finanzielle Stabilität gefährden.

Die Miete war das am zweithäufigsten erwähnte Thema – und fast die Hälfte der Beiträge dazu ist negativ gefärbt (48 Prozent). Noch kritischer sahen die Konsumenten das Thema Benzinpreise: 56 Prozent der Beiträge dazu weisen eine negative Tonalität auf.
Insgesamt zeigen sich die Verbraucher genervt und suchen nach Angeboten, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. […]


Dieser Beitrag ist ein Auszug aus der prmagazin-Printausgabe Mai 2025.

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