Der Wechsel von der Kommunikation ins operative Management ist hierzulande nach wie vor die Ausnahme. Médard Schoenmaeckers hat ihn vollzogen. Seit dem 1. April ist er Deutschland-Chef von Boehringer Ingelheim.

prmagazin: Herr Schoenmaeckers, was waren aus Ihrer Sicht die ausschlaggebenden Gründe, warum der Vorstand Ihnen die operative Verantwortung für das Deutschland-Geschäft übertragen hat – und was reizt Sie persönlich an der neuen Aufgabe?
Médard Schoenmaeckers: Der Wechsel aus dem Corporate Bereich in den deutschen Markt bietet eine spannende Möglichkeit, verschiedene Perspektiven miteinander zu verbinden. Für das Vertrauen des Vorstands bin ich sehr dankbar. Mit meiner Erfahrung in Corporate Affairs habe ich schon einen guten Überblick über die Themen, die für den deutschen Markt und die Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren wichtig sind. Diese Kenntnisse kann ich nun stärker in das operative Geschäft einbringen. Besonders reizvoll ist für mich, näher an den Markt und an die Bedürfnisse von Patienten und Gesundheitsdienstleistern heranzurücken. Während Corporate Affairs oft viele Themen gleichzeitig abdeckt, ermöglicht mir die neue Rolle, tiefer in spezifische Fragestellungen einzutauchen und gleichzeitig meine bisherigen Erfahrungen gezielt einzusetzen.
Sie verantworten jetzt das operative Geschäft eines komplexen Pharmastandorts mit Produktion, Forschung, Humanund Tierarzneimittelvertrieb sowie dem Konzernsitz. Wo – aus heutiger Sicht – wird Ihnen Ihre kommunikationsstrategische Perspektive besonders zugutekommen?
[…]

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus der prmagazin-Printausgabe April 2025.
Möchten Sie ein Jahres- oder Probeabo abschließen oder ein Einzelheft bestellen?
