Auf den „Gelben Seiten“ stellt Thomas Mickeleit den CommTech Index Report 2024/2025 vor.
Die Digitalisierung in der Kommunikation schreitet voran – doch der große Durchbruch lässt auf sich warten. Das zeigt der CommTech Index Report 2024/2025, den Thomas Mickeleit, Gründer der AG CommTech und der Agentur KommunikationNeuDenken!, auf den „Gelben Seiten“ vorstellt. Demnach verharrt der Digitalisierungsgrad von Kommunikationsabteilungen und PR-Agenturen bei 45 Punkten. Im Ländervergleich rangiert die Schweiz mit 49 Punkten vorn, während Österreich mit 44 Punkten leicht hinter Deutschland (45 Punkte) liegt. Obwohl der Index stagniert, finden Digitalisierungsprojekte auf breiter Front statt. Insbesondere große PR-Agenturen haben verstanden, dass generative KI ihr traditionelles Geschäftsmodell bedroht. Insgesamt hat sich die Wahrnehmung der Digitalisierung verändert. Sahen sich 2023 noch 12 Prozent der großen Kommunikationsabteilungen als „Innovatoren“, so glaubt heute nur noch ein Prozent, die digitale Transformation vollendet zu haben. Die Einsicht setzt sich durch: Digitalisierung ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Künstliche Intelligenz sehen rund vier von fünf Befragten als Chance. Noch wird die Technologie aber vor allem für Texterstellung und Recherche genutzt – eine strategische Einbindung bleibt aus. Ein Dilemma in dem Kontext: Der Hype um KI führt nicht zu höheren Budgets für Technologien, wodurch die digitale Infrastruktur vielerorts lückenhaft bleibt.
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