Klar, präzise, emotional

Am 2. Juli 2025 ist Monika Schaller als „PR-Managerin des Jahres 2024“ ausgezeichnet worden. Die Kommunikationschefin von SAP erhält den Preis für die starke Positionierung des Walldorfer Dax-Unternehmens und seines CEO Christian Klein als Innovationsführer beim Thema Künstliche Intelligenz.

prmagazin-Chefredakteur Thomas Rommerskirchen (l.) übergibt Monika Schaller im Beisein von Vorjahrespreisträger Jörg Howe den Seismographen. (Foto: prmagazin/Jörg Heupel)

Künstliche Intelligenz ist das beherrschende Thema in der Technologiebranche. Als einer der wichtigsten europäischen Player im B2B-Tech-Bereich hat SAP sich im vergangenen Jahr klar als Innovationsführer im Bereich KI profiliert. Maßgeblichen Anteil daran hat Kommunikationschefin Monika Schaller. Für ihre strategische Arbeit und die herausragende Positionierung des Walldorfer Dax-Konzerns und dessen CEO Christian Klein als Stimme der digitalen Transformation wurde Schaller am 2. Juli im Verlag Rommerskirchen als „PR-Managerin des Jahres 2024“ ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigt das prmagazin jährlich außergewöhnliche Leistungen eines PR-Profis.

Schaller hat seit ihrem Einstieg bei SAP im August 2023 die Kommunikationsstrategie des Unternehmens neu ausgerichtet. Sie hat die öffentliche Wahrnehmung des Konzerns entscheidend geschärft und dessen Rolle als europäischer Tech-Leader fest verankert. Der Jury zufolge ist CEO Christian Klein heute eins der prägenden Gesichter der Digitalisierungsdebatte – sichtbar, meinungsstark und präsent in führenden Wirtschafts- und Technologiemedien weltweit.

Ein zentraler Baustein dieser Positionierung ist das Thema Unternehmens-KI. Unter Schallers Leitung kommuniziere SAP klar, nachvollziehbar und medienwirksam, wie sich Künstliche Intelligenz mit echtem geschäftlichem Mehrwert verknüpfen lässt – dank eines einzigartigen Datenschatzes: Rund 86 Prozent des weltweiten Handels laufen über SAP-Systeme. Diese Botschaft platzierte Schaller über alle relevanten internationalen Medien hinweg, so die Jury.

Gleichzeitig habe sie SAP erfolgreich in strategischen Debatten zur digitalen Souveränität, technologischen Wettbewerbsfähigkeit und europäischen Innovationskraft eingebracht – trotz interner Umstrukturierungen und schwieriger wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen. Die Früchte dieser Arbeit lassen sich sehen: Die SAP-Aktie befindet sich im Aufwind, das Vertrauen in das Unternehmen bleibt hoch.

Vorjahrespreisträger Jörg Howe in seiner Laudatio: „Es gibt Menschen, die kommunizieren. Und es gibt Monika Schaller – sie lebt Kommunikation.“ (Foto: prmagazin/Jörg Heupel)

Vorjahrespreisträger Jörg Howe (Daimler Truck) würdigte Monika Schaller in seiner Laudatio als Ausnahmeerscheinung der Branche: „Es gibt Menschen, die kommunizieren. Und es gibt Monika Schaller – sie lebt Kommunikation.“ Schaller habe das Image des Unternehmens neu definiert. Für viele sei SAP ein Tech-Gigant gewesen, der schwer greifbare Produkte herstelle – „irgendwas mit Software“, so Howe augenzwinkernd. Schaller aber habe es geschafft, das Unternehmen als „Europas Antwort auf das Silicon Valley“ zu positionieren – mit Klarheit, Substanz und einem Stil, der präzise, emotional und zugespitzt sei.

Am meisten jedoch freue ihn „als altem Journalisten und Kommunikator alter Schule“, so Howe, dass Schaller bei aller digitalen Innovationskraft Kommunikation nach wie vor als „People’s Business“ verstehe. Der persönliche Austausch mit Journalisten sei für ihn das A und O für eine gute Kommunikation. „Genau das hat Monika wieder bei SAP eingeführt.“ „Du bist nicht nur eine brillante Kommunikatorin, sondern auch ein Vorbild – mit Haltung, Herz und Humor“, fasste Howe zusammen. „Du hast Dir die Auszeichnung mehr als verdient.“ 

SAP-Chef Christian Klein in seiner Videobotschaft: „Du hast es geschafft, die Kommunikationsstrategie von SAP neu auszurichten und SAP als globalen Tech-Leader zu positionieren (Foto: prmagazin/Jörg Heupel)

Christian Klein, der CEO von SAP, richtete sich bei der Preisverleihung im Verlag Rommerskirchen in einer Videobotschaft an das Publikum. Seine Worte wirkten warmherzig, pointiert – und lieferten einen Einblick in die enge Zusammenarbeit mit Monika Schaller. Klein erinnerte an eins der ersten Gespräche mit seiner Kommunikationschefin: „Du hast damals gesagt, ich liebe Arbeitstage, an denen ich morgens aufstehe und nicht weiß, was auf mich zukommt.“ Bei SAP, so Klein trocken, könne man das garantieren. „Langweilig wird es bei uns ganz sicher nicht.“ In einem Unternehmen, das sich inmitten eines umfassenden Transformationsprozesses befindet, seien solche Tage eher die Regel als die Ausnahme.

Drei Eigenschaften stellte der SAP-Chef in den Mittelpunkt seiner Würdigung. Erstens: Schallers ausgeprägtes Verständnis für die vielfältigen Stakeholder des Konzerns – intern wie extern. „Ich habe selten jemanden erlebt, der in so kurzer Zeit ein so großes Netzwerk aufgebaut hat. Jeder kennt Monika – und die allermeisten vertrauen ihr auch“, sagte Klein mit einem Augenzwinkern. Dass sie die SAP-Kultur in kürzester Zeit verinnerlicht habe, sei ebenso beeindruckend wie ihr internationales Kontaktnetz: „Es gibt kaum eine Telefonnummer, die Moni nicht hat.“

Voll besetzt: der Presseclub im Rolandshof bei der Preisverleihung (Foto: prmagazin/Jörg Heupel)

Ihr Zugang zu Journalisten, Entscheiderinnen und relevanten Meinungsmachern sei nicht nur breit, sondern geprägt von gegenseitigem Vertrauen. „Wie machst Du das? Du hast eine Superkraft, und diese Superkraft heißt Empathie“, so Klein. Zweitens betonte er Schallers strategischen Weitblick und ihre Flexibilität. Die Transformation von SAP sei nicht allein technologisch – sie müsse auch erklärt, vermittelt, verankert werden. Schaller entwickle dafür langfristige, tragfähige Kommunikationsstrategien, setze sie in enger Abstimmung mit dem Vorstand um und habe gleichzeitig ein internationales Team aufgebaut, das „inhaltlich stark, leidenschaftlich und mit Spaß bei der Sache ist“. Kleins Botschaft: Kommunikation ist nicht Beiwerk – sie ist integraler Bestandteil von Führung und Veränderung.

Drittens hob der CEO Schallers Durchsetzungskraft hervor. In einem globalen Konzernumfeld, das von hohem Tempo und ständigen Veränderungen geprägt sei, bringe sie Projekte konsequent zu Ende – und verliere dabei auch in Krisenzeiten nie die Ruhe. „Je komplizierter die Lage ist, desto mehr Ruhe strahlst Du aus.“ Kleins Fazit: „Du hast es geschafft, die Kommunikationsstrategie von SAP neu auszurichten und SAP als globalen Tech-Leader zu positionieren. Besonders freut es mich, dass Dir und Deinem Team die Positionierung im Bereich Business AI gelungen ist – das Herzstück unserer Strategie.“ Schallers Leistung verdiene „höchsten Respekt“.

Gartenparty zu Ehren von Monika Schaller im Rolandshof, Sitz des Medienhauses Rommerskirchen.

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