Die Mai-Ausgabe ist da

Für das neue prmagazin haben wir uns mit E.ON-Kommunikationschef Lars Rosumek, dem Unermüdlichen, am Bildschirm getroffen. Bayer-Kommunikator Michael Preuss und Cheflobbyist Matthias Berninger erklären, wieso sich die Wirtschaft nicht an Fridays for Future abarbeiten sollte. Und wir schauen uns an, wie Unternehmen im zweiten Jahr der Covid-19-Pandemie ihre virtuellen Finanz-Events aufrüsten – oder ganz bewusst bescheiden halten. Außerdem: Wieso Unternehmen sich an der Pressearbeit der katholischen Kirche ein Beispiel nehmen sollten. Mit welchen Agenturen die Parteien in den Bundestagswahlkampf ziehen. Und wieso Bitcoin-Berater Sven Hildebrandt für manche Finanzjournalisten ein rotes Tuch ist.

EDITORIAL

achtung!: Setzlinge
Die Agentur achtung! hat landwirtschaftlich genutzte Fläche gekauft, um dort einen Mischwald entstehen zu lassen. Das hat mit Nachhaltigkeit wenig zu tun.

TITEL

E.ON: Der Unermüdliche
Kaum war Lars Rosumek im Februar 2020 als Kommunikationschef bei E.ON eingestiegen, brach die Corona-Pandemie aus. Inmitten der Krise begleitete er die Integration von Innogy, baute seine eigene Abteilung um und kommunizierte einen Chefwechsel. Dass ihm zwischenzeitlich gleich zwei Führungskräfte abhandenkamen, fiel da kaum noch ins Gewicht. 

DIE ANALYSE

Green Finance: Macht des sauberen Geldes
Green Finance ist im Mainstream angekommen. Wie genau hat sich die mediale Wahrnehmung des Themas in der DACH-Region, den USA und Großbritannien verändert? Welche Themen spielen eine besondere Rolle? Und wie unterscheidet sich die Berichterstattung in den Vergleichsländern? Das hat pressrelations für das prmagazin für die Zeit zwischen Mai 2020 und März 2021 analysiert.

SCHLAGLICHTER

Wahlkampf 2021: Wer macht’s?
Am 26. September 2021 findet die Bundestagswahl statt. Welche Agenturen sind dabei, und welche Strategien verfolgen die Parteien im Wahlkampf? Das prmagazin gibt Einblick in die Pläne von CDU, SPD, Grünen und Linken. Die FDP-Agentur Heimat und der AfD-Dienstleister re:public relations wollten sich nicht äußern. 

GWPR-Kolumne: Runter vom Sofa!
Die Pandemie definiert die Arbeitswelt neu. Das große Stühlerücken birgt für Frauen große Chancen, meint Christine Peters, Mitglied von Global Women in PR (GWPR) Deutschland.

Sven Hildebrandt: Redakteur in eigener Mission
Wenn Finanzjournalisten sich kritisch mit der Kryptowährung Bitcoin auseinandersetzen, müssen sie mit einer Mail von Sven Hildebrandt rechnen. Der Berater weist sie auf Faktenfehler hin – und dient sich als kostenloser Fakten-Checker an.

Kurz notiert: Die Personalien des Monats

Lean Management: „Wasserbüffel, die auf Biotopen der Bahn leben – das bleibt hängen!“
Jens-Oliver Voß, Leiter Kommunikation „Eisenbahn in Deutschland“ bei der Deutschen Bahn, setzt seit Anfang dieses Jahres mit seinem Team auf Lean Management. Das prmagazin hat ihn gefragt, wie das genau aussieht.

5 Sätze, die ich nicht mehr hören kann: Von Matthias Walter, Deutsche Umwelthilfe

Netzgedanken: Lug und Trug im Online-Marketing
Falsche Metriken, gigantische Erfolgszahlen – das Werbe- und Influencer-Geschäft im Netz beruht auf falschen Kennzahlen, kritisiert Gunnar Sohn.

Clubhaus & Co: Der Angriff der Klone
Die Audio-App Clubhouse sorgte zu Beginn dieses Jahres für einen riesigen Hype. Kein Wunder, dass andere Entwickler so schnell wie möglich Kopien auf den Markt werfen wollten. Was können die Clubhouse-Klone? Und welche Zukunft haben sie?

Mein Buchtipp: Handeln statt „Neusprech“
In dieser Rubrik geben Medien- und PR-Profis Tipps für Bücher (oder Filme), die sie selbst besonders schätzen. Diesmal: Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer des Lebensmittelverbands.

Mein Buchtipp: Fundiert, unterhaltsam, auf den Punkt
In dieser Rubrik geben Medien- und PR-Profis Tipps für Bücher (oder Filme), die sie selbst besonders schätzen. Diesmal: Wigan Salazar, CEO von MSL Germany.

Worte des Monats: Von Frank Dopheide, Sascha Pallenberg, Maximilian Schöberl, Jens Thiemer und Nina Schwab-Hautzinger.

Buchverlosung: Wirtschaftskrimi Wirecard
Das prmagazin verlost drei Exemplare des Buchs „Geniale Betrüger“ von Handelsblatt-Korrespondent Felix Holtermann.

Recap Pressestellentest: Wurschteln in der Krise
Im Pressestellentest stellt das prmagazin seit 2003 jeden Monat Unternehmen und Organisationen auf die Probe. Im Folgemonat werten wir die Leistungen aus PR-Sicht aus. Die Sprecher der Bundesministerien zeigen, was in der Coronapandemie schiefläuft.

Misslungene Wortspiele: Frauen sind Katastrophen …
VW ändert in den USA seinen Markennamen in Voltswagen – diese Meldung ging um die Welt. Ein Bekenntnis zur E-Mobilität, so der Autoriese – um kurz darauf einzuräumen: Alles bloß ein Gag. Missratene Wortspiele – diese Kunst beherrschen auch Behörden und Verbände, weiß Wolfgang Ainetter, bis Anfang des Jahres Kommunikationschef im Bundesverkehrsministerium.

HINTERGRUND

Standpunkt: Partnerschaftlich zu mehr Nachhaltigkeit
Die Wirtschaft sollte sich nicht an Fridays for Future abarbeiten, sondern ihren Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten. Das geht nicht gegeneinander. Bayer-Kommunikationschef Michael Preuss und Cheflobbyist Matthias Berninger sind überzeugt: Unternehmen müssen ihre Strategie und Kommunikation neu orientieren und den ehrlichen Dialog mit allen relevanten Anspruchsgruppen suchen. 

Finanz-Events: Routiniert digital
Hauptversammlung, Bilanz-PK, Capital Markets Day: Weil die Pandemie andauert, müssen Unternehmen schon das zweite Jahr ihre Finanz-Events im Netz ausrichten. Die Zeit zwischen den Veranstaltungen haben sie genutzt, um zu prüfen: Wie viel Aufwand lohnt sich für welches Format und für welche Zielgruppe?

PRESSESTELLENTEST

Erzbistümer: Vorbild Kirche
Mitgliederschwund, anhaltende Missbrauchsvorwürfe: Die Katholische Kirche ist weiter im Krisenmodus. Im Pressestellentest wollten wir herausfinden, wie die Erzbistümer mit der gegenwärtigen Situation umgehen – und werden positiv überrascht. Nur einer Pressestelle passiert ein Anfängerfehler.

EXPERTEN

PR-Praxis: Antworten & Analysen
Tipps, Ideen, Beratung und Lösungswege von unserem Experten-Team. Die Fragen stellen diesmal die Mitarbeitenden der Nürnberger Agentur Flutlicht.

THEORIE & PRAXIS

Evidenzbasierte PR im postfaktualen Zeitalter
Romy Fröhlich, Professorin für Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, und LMU-Alumna Sofia Elena Rizzi über die Bedeutung von Evidenzen für die wahrgenommene Glaubwürdigkeit strategisch-persuasiver Kommunikation.

CHAT

Im Chat: Barbara Ermes (imland Klinik) und Anja Pfeffermann (Landesvertretung NRW beim Bund)

KOLUMNE

Digitale Welten: Mitten ins Schwarze
Ob Verkaufsförderung oder Imageaufbau: Christian Lawrence nennt sechs Dinge, mit denen Ihr Erfolg im Social Web garantiert ist.