Das Runde muss in die Medien

(Illustration: MH/Adobe Stock)

Fußball-Sponsoring ist bei Werbetreibenden besonders beliebt, vor allem bei Turnieren wie der Euro 2024. Welche Marken konnten besonders punkten? Welche Spieler dominierten die Medien? Das hat Kai Niehus, Team Lead Analytics & Insights von Unicepta, für das prmagazin analysiert. Fazit: Der Aufmerksamkeits-Peak liegt nicht immer auf dem Finale oder der erfolgreichsten Mannschaft.

Die Deutsche Telekom ist quantitativer EM-Reichweitensieger. Inhaltlich lag in Online-Medien und Social Media ein starker Fokus auf dem „Wolfsgruß“ des türkischen Spielers Merih Demiral.

Europa im Fußballfieber. Die diesjährige Europameisterschaft in Deutschland begeisterte nicht nur leidenschaftliche Fans, sondern auch all jene, die schon bei der Abseitsregel ahnungslos mit den Schultern zucken. Internationale Meisterschaften sorgen für verbindende Elemente. Wenn es um die eigene Mannschaft geht, verblassen politische Meinungen und Diskussionen.

Fußball, der große Gleichmacher? Das sah im Vorfeld des Turniers noch ganz anders aus: Das Trikot zu pink, die Mannschaft zu bunt – bereits Wochen vor dem ersten Anstoß wurde auf TikTok, Instagram, X und Co populistisch „gehated“, was das Zeug hält. Und das auch von prominenter Seite: Der EUSpitzenkandidat der AfD, Maximilian Krah, verurteilte die deutsche Mannschaft vor dem ersten Spiel als „Söldnertruppe“ und „Regenbogenmannschaft“, die ihm egal sei. Sein Parteikollege Björn Höcke mokierte sich, dass man sich mit der deutschen Elf „nicht mehr identifizieren“ könne.

Ein Blick auf die Fanfeste zeigt: Gefeiert wurde gemeinsam, häufig über nationale Interessen und Grenzen hinweg. Und das auch auf den medialen Bühnen: […]


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Dieser Beitrag ist ein Auszug aus der prmagazin-Printausgabe August 2024.