Akzeptanz bleibt zentral

Dr. Kjell Bettgenhäuser und Daniel Becker von Guidehouse Germany skizzieren auf den „Gelben Seiten“ eine Kommunikationsstrategie für die Gebäudeenergiewende.

Theorie & Praxis
03/2026

Nach dem kommunikativen Fiasko um das Gebäudeenergiegesetz (GEG) wird aktuell nach neuen Wegen für eine zukünftige Gebäudeeffizienzpolitik gesucht. Die Zeit drängt: Vorgaben der Europäischen Union müssen in nationales Recht überführt werden, der Gebäudesektor hinkt bei der Erfüllung seiner CO₂-Minderungsziele hinterher, und sowohl die Verbraucher als auch die Industrie benötigen klare Leitplanken für Investitionsentscheidungen. Auf nationaler Ebene wird an einem modifizierten Gesetzentwurf gearbeitet, der den Namen Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) tragen soll.

Unabhängig von der damit verbundenen politischen Symbolik bleibt der Kernaspekt der Akzeptanz zentral für den Erfolg dieser regulatorischen Ansätze. Die derzeit verfahrene Diskussion über die Gebäudeenergiewende ist von Kosten, Fairnessfragen und Unsicherheit geprägt. Für Unternehmen bedeutet das: Kommunikation wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Nur wer komplexe Regulierung verständlich macht, Erwartungen steuert und Vertrauen aufbaut, stärkt Handlungsspielräume – intern wie extern. Wie sich Kosten, Gerechtigkeit und Vertrauen ausbalancieren lassen, erläutern auf den „Gelben Seiten“ Dr. Kjell Bettgenhäuser und Daniel Becker, Director beziehungsweise Partner im Bereich Communities, Energy & Infrastructure von Guidehouse Germany.

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