Legitimität im Visier

Wie kann Kommunikation die Zuschreibung von Legitimität für Erneuerbare-Energien-Projekte unterstützen? Das analysieren Helena Stehle, Julia Lührmann (beide Universität Münster) und Bernadette Uth (Universität Wien) auf den „Gelben Seiten“.

Theorie & Praxis
06|07/2025

Auseinandersetzungen mit Bürger:inneninitiativen und Anwohnenden, die Sorgen und Ängste äußern, Interessenkonflikte zwischen Verantwortlichen und Entscheidungsträger:innen, nicht selten eine kontroverse Berichterstattung: Diskussionen über Infrastrukturprojekte zur Erzeugung oder Übertragung erneuerbarer Energie gehören zu den intensivsten, die öffentlich geführt werden. Gerade im lokalen und regionalen Raum stehen Organisationen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die Energieprojekte verantworten, oftmals unter großem Druck zu kommunizieren, um die Vorhaben und sich selbst zu legitimieren. Legitimität im Sinne einer License to operate ist jedoch nicht nur für Organisationen eine Voraussetzung für deren Existenz und Handeln, sondern auch für die Planung, Umsetzung und den Betrieb von Energieprojekten. Wie Kommunikation eine solche Zuschreibung unterstützen kann, analysieren Helena Stehle, Julia Lührmann (beide Universität Münster) und Bernadette Uth (Universität Wien) auf den „Gelben Seiten“ auf Basis eines aktuellen Forschungsprojekts.

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