3 Fragen an …: GPRA-Präsidentin Alexandra Groß

Die GPRA-Präsidentin zum 50. Jubiläum des Agenturverbands.

prmagazin: Wo steht die GPRA ein halbes Jahrhundert nach Gründung?

Alexandra Groß: Kommunikation hat seit Gründung des Verbands ihre Funktion als vertrauensstiftendes Element in der Gesellschaft und als Treiber wirtschaftlichen Erfolgs verstärkt. Um diese Kraft zielgerichtet zu nutzen, bedarf es einer exzellenten Kommunikationsberatung und -umsetzung. Wir haben es geschafft, mit der Einführung des Consultancy-Management-Standards einen neuen Benchmark hinsichtlich Qualitätsverständnis, Transparenz und Professionalisierungsgrad zu setzen. Mit dem Jubiläum sind alle Mitglieder in der GPRA mit dem internationalen Branchenstandard zertifiziert oder sogar re-zertifiziert. Da die Marktdynamik uns immer wieder aufs Neue zwingt, uns mit unseren Geschäftsmodellen, Leistungsangeboten und dem Erreichen qualifizierter Fachkräfte auseinanderzusetzen, braucht es ein solches Gerüst, das uns bei der Weiterentwicklung unserer Agenturen unterstützt. Hochwertige Kommunikation ist mehr denn je ein strategischer Unterscheidungsfaktor für den Erfolg von Unternehmen. Um aus der Beliebigkeitsecke rauszukommen, ist es uns wichtig, das Leistungsspektrum von Agenturen anhand klarer Qualitätskriterien nachvollziehbarer zu machen. Mit diesem Anspruch haben wir auch gemeinsam mit dem PR-Journal-Verlag das PRRanking im Hinblick auf Transparenz und Glaubwürdigkeit optimiert. Es ist ein wichtiger Orientierungspunkt für Auftraggeber und sollte anschlussfähig an deren Compliance-Erwartungen sein. Für die GPRA waren gemeinsame Qualitätsrichtlinien schon immer wichtig, daher sind die Aufnahmekriterien in den Verband eher strenger geworden.

Was muss sich ändern, damit der Agenturverband die Branche auch inZukunft voranbringen kann?
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Dieser Beitrag ist ein Auszug aus der prmagazin-Printausgabe Mai 2024.