Integriertes Reputationsmanagement stellt hohe Ansprüche an Kommunikationsverantwortliche: Um diversen Stakeholdern in unterschiedlichen Situationen gerecht zu werden, sollten sie verschiedene Rollen ausüben können. Welche das sind, hat die Corporate Affairs Search Alliance (CASA) gemeinsam mit 23 Kommunikationsverantwortlichen aus sechs Ländern herausgearbeitet. Ein Gastbeitrag von Philip Müller, Gründer und Geschäftsführer des deutschen CASA-Mitglieds PRCC.

Integrierte Kommunikation – das war lange das orchestrierte Zusammenspiel interner und externer Kommunikationsaktivitäten. Modernes Reputationsmanagement ist umfassender. Es beinhaltet zunehmend auch Disziplinen wie Public Affairs und Corporate Branding. Immer öfter liegt auch die ESG-Kommunikation bei den Kommunikationsverantwortlichen, hin und wieder das Nachhaltigkeitsmanagement, vereinzelt die Verantwortung für Investor Relations oder Marketing.
In anderen Ländern, vor allem in Großbritannien, hat sich für diesen umfassenden Stellenzuschnitt der Titel „Corporate Affairs Director (CAD)“ etabliert. In Deutschland ist diese Bezeichnung noch selten, das könnte sich aber in den nächsten Jahren ändern.
Losgelöst davon, welchen Titel sie tragen, ob nun „Corporate Affairs Director“ oder „Head of Communications, Public Affairs and Sustainability“: Der breite Zuständigkeitsbereich stellt die Verantwortlichen vor eine Herkulesaufgabe: Es gilt, in ganz unterschiedlichen Situationen diverse Stakeholder so zu betreuen, dass die Reputation geschützt und der Unternehmenserfolg gesichert werden.
Welche unterschiedlichen Rollen müssen die Verantwortlichen dafür beherrschen? Um das herauszuarbeiten, hat CASA, ein von PRCC mitgegründeter internationaler Personalberaterverbund, Kommunikationsverantwortliche in sechs Ländern befragt und die Ergebnisse um Erfahrungen aus dem eigenen Personalberatungsalltag angereichert. So haben sich fünf Rollenbilder herauskristallisiert. […]

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Dieser Beitrag ist ein Auszug aus der prmagazin-Printausgabe Mai 2024.
